Bernhard Hauser

Bernhard Hauser
Sargans
Hochschullehrer PHSG, Dr. phil. I
Geboren am 18.07.1958
bernhard.hauser [at ] bluewin.ch
http://www.phsg.ch
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Portrait
Glücklich verheiratet, eine 13jährige Tochter
Beruf:
1981 Lehrerpatent
1981 - 1985 Heimerzieher für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche
1985 - 1990 Teilzeit-Sonderschullehrer
1985 - 1991 Studium an der Universtität in Zürich
1991 Lizentiat
1991 - 1997 Assistent am Institut für Allg. Psychologie der Universität Zürich
1991 - 2003: Dozent für Pädagogik, Psychologie und Allgemeine Didaktik an den Lehrerseminaren Rorschach und Sargans
2000 Doktorat
2000 - 2002 Mitglied der Projektgruppe PFR (Aufbau der Pädagogischen Fachhochschule Rorschach)
2001 - 2006 Mitglied der Projektleitung Basisstufe (zur Erarbeitung eines neuen Schulmodells für 4-8-jährige Kinder) des Kantons SG (je 20-30 Stellenprozente)
Seit 2003 Leiter Studienbereich Erziehungs- und Bezugswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen (PHSG), Teilschule Rorschach. Dozent für Pädagogik, Psychologie und Allgemeine Didaktik
Freizeit:
Aktiver Vogelbeobachter (richtige und andere schräge Vögel); seit einigen Jahren Mitglied des Ornithologischen Vereins Sargans.
Sport (Laufen, Skifahren, Wandern)
Standpunkte
Bildung und Familie: Grenzen setzen und Leistung fordern
Wenn Kinder als Zwölfjährige Wettsaufen veranstalten, Pornos konsumieren und möglichst wenig arbeiten wollen, dann ist das (meistens) die Schuld einer neuen Generation von zu bequemen und zu freizeitorientierten Eltern, die ihre Erziehungsaufgabe verschlampen. Eltern müssen hier mehr in die Pflicht genommen werden. Auch das ist Familienpolitik!
Kuschelpädagogik und Mitleid erziehen Kinder zu Mimosen. Chancengleichheit heisst: Gerade bei den benachteiligten Kindern früh hohe Erwartungen setzen. Nur wem wir etwas zutrauen, wird auch stark. Bildung ist unsere wichtigste Ressource. Deshalb müssen Lehrpersonen vermehrt Leistung fordern, Grenzen setzen und vor allem benachteiligte Kinder nachhaltig motivieren und unterstützen.
Wirtschaft: Nachhaltige Entwicklung im Sarganserland
Ist das Glarner Hinterland die Zukunft des Sarganserlandes? Entwertung der Häuser und Wegzug der arbeitenden und jungen Bevölkerung. Wir brauchen deshalb initiative UnternehmerInnen, die auf Bionik, Windenergie, Energieoptiemierung usw. setzen. Wenn die Klimaerwärmung so weitergeht wie bis jetzt, können wir in 10 Jahren die Schneekanonen höchstens noch als Duschen für die Füchse brauchen.
Für diese neue Wirtschaft brauchen wir nicht Frauen hinter dem Herd, sondern Männer und Frauen, die mit Lust und Freude Kinder zeugen und erziehen, und die mit passender Familienunterstützung (z.B. Tagesschulen) gleichzeitig zupackend im Berufsleben aktiv sind.
Finanzen: Gut Investieren
St. Gallen hat eine Milliarde Franken auf der hohen Kante. Herr Schönenberger und seine KollegInnen haben gut gearbeitet - Gratulation! Die Überalterung der Gesellschaft und der immer mehr fehlende Nachwuchs müssen zu Mehrinvestitionen in Familie, Gesundheit und Bildung führen. Sonst leben wir in 30 Jahren in einem Meer von Greisen, in welchem man Kinder mit der Lupe suchen muss und niemand mehr für uns arbeitet (Geld entsteht ja nicht von selbst....).
Steuern: Raubtierkapitalismus und Standortvorteil
In der Raubtierkapitalisten-Wohngemeinde Wollerau können einheimische Durchschnittsverdienende kaum mehr die Miete und schon gar nicht den Boden für ein eigenes Haus bezahlen. Reiche steuerflüchtige In- und Ausländer in steuergünstigen schweizer Gemeinden zerstören vernünftig gewachsene einheimische Strukturen. Das rentiert zwar, macht aber nur wenige wirklich glücklich. Und wenn eine Firma mit dem Verlegen ins Ausland droht: Gegen tiefere Produktionskosten (tiefere Löhne) helfen auch tiefere Steuern nichts (dafür sind die Lohnunterschiede zu anderen Länder viel zu gross). Ein sozial faires Steuersystem ist volkswirtschaftlich immer noch das beste.
Gesundheit: Weniger Gesundbeterei
Ungebildete und sozial Benachteiligte erkranken und sterben früher. Es werden noch zu viele Behandlungen durchgefüht, die zu wenig oder gar nicht nützen. Dagegen braucht es eine Intensivierung der Wirksamkeitsforschung und eine breite Aufklärung – als Teil eines funktionierenden Konsumentenschutzes.
Politische Schwerpunkte
Grenzen setzen und Leistung fordern
Kinder- und Jugendgewalt
Frühe Förderung von Kindern
Nachhaltige Entwicklung
Umweltschutz
Faires Steuersystem ohne Staatsschulden
Liberale Grundhaltung mit dem Ziel mündiger Menschen
Politische Karriere & Erfolge
1980: aktiver Jungsozialist in Schaffhausen
1981 - 2007: Keiner Partei zugehörig, Sympathisant von SP und Grünen, auch von liberalen Menschen aus CVP und FDP
2008: Beitritt der SP Sarganserland